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2005 © K.Ehret
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Eyck Blue Heeler von der Siegquelle


Kopf

Steckbrief

Rasse:Australian Cattle Dog
Wurftag:29.05.2003
Gestorben:08.03.2015
Größe:51 cmGewicht:26 kg
Abstammung:Vater:Moto Movers Light em up
Mutter:Shaka`s Treasure in Blue
Züchter:I. Heimel, Deutschland
Gesundheit:HD-A1 (hips excellent)
visueller Augentest OK (CERFed clear)
prcd2 PRA Pattern A
beidseitig hörend (bilateral hearing)
vollständiges korrektes Scherengebiss (full and correct dentition)
ZuchtzulassungVDH-Zuchtzulassung
Prüfungen:November 2005Begleithundeprüfung
Oktober 2008Fährtenprüfung 1
Mai 2010Fährtenprüfung 3







Eyck ist ein temperamentvoller, nervenstarker, triebvoller und sehr arbeitsfreudiger Rüde. Er ist vom Typ her (s. Noreen Clark) wohl eher der mittelschwere Typ und somit prädestiniert als Arbeitshund. Er kann stundenlang am Fahrrad laufen, Frisbee oder sonstiges jagen ohne dass man bei ihm Ermüdungserscheinungen sieht.
Ich führe ihn im Schutzhundesport (VPG). Dabei habe ich beim Schutzdienst allerdings auch gravierende Unterschiede zu unseren im VPG-Sport geführten Rassen bemerkt. Nicht das es ihm an Selbstbewußtsein mangelte. Das auf keinen Fall. Aber das Beißverhalten in den Anfängen des Schutzdienstes ist doch anders. Ich konnte einfach dieses typische Treibhundverhalten erkennen: nämlich das kurze Zufassen, um das Tier/die Person zu lenken. Mit einigem Training ist es zwar möglich, das zu ändern. Aber einen vergleichbaren Schutzhund zu erziehen wie Malinois und co. ist undenkbar ohne die züchterische Auslese in die Richtung. Und da diese nicht erfolgt, kann vom Cattle Dog als der "geborene Schutzhund" nicht die Rede sein. Klar kann man ihn dazu ausbilden und mit viel Glück bzw. Verwandschaft/Bekanntschaft in der Helferszene zu den Prüfungen führen. Aber deshalb ist er für mich immer noch nicht der Schutzhund. Das ist er einfach nicht - aus der Zuchtgeschichte gesehen und auch bei der Betrachtung des Triebverhaltens. Denn der jederzeit abrufbare Trieb zum Helfer/Ärmel lässt stark zu wünschen übrig. Jede andere Behauptung negiert die züchterichen Bemühungen bei den wirklichen Gebrauchshunden wie Malinois, Hollandse Herder usw. Der Unterschied im Beiß- und Triebverhalten ist gewaltig. Ich weiß wovon ich rede. Denn Pooka hatte von Anfang an überhaupt keine Probleme mit Griffen geschweige denn, dass es an jederzeit abrufbaren Trieb zum Helfer mangelte.
Das ist meine Erfahrung mit dem ACD: Trotz sehr starker (dominanter) Persönlichkeit ist er nicht immer für einen guten Schutzdienst bereit. Sei es, weil er andere Dinge für wichtiger hält, sei es, weil er keine Lust hat.
Auf der Fährte hat er jetzt auch sehr große Fortschritte gemacht. Er sucht wieder freudig. Die Freude war durch Druck von mir auf der Fährte verlorengegangen. Aber auch hier galt: ein halbes Jahr stehen lassen und schon ging alles viel besser. Nur beim Umgang mit anderen Hunden (Rüden) muss man auf Eyck achten, da er eben (in meinen Augen) ein echter Cattle Dog ist.
Mittlerweile schätze ich an Eyck seinen starken, fast unbeugsamen, unterhaltsamen Charakter. Er ist innerhalb der Familie ein richtiger Clown. Wenn ich am Telefon gebunden bin, schleppt er Gurken oder Wirsingkohl aus dem Gemüseregal durch die Wohnung, nur um Aufmerksamkeit zu erhalten. Auf der anderen Seite ist es auch anstrengend, denn er nutzt jede Lücke gnadenlos aus.
Auf der anderen Seite ist er gegenüber vemeintlichen Feinden unbeugsam, blitzschnell in den Reaktionen und sehr vehement. Es war für mich nur unter großem Aufwand möglich , ihn kontrollierbar zu machen. Und ich hatte bisher bestimmt keine Weicheier als Haustiere. Nur Eyck hat durch seine blitzschnellen, eigenständigen Reaktionen alles getopt.