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2005 © K.Ehret
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Französischer Ringsport

Der Französische Ring Sport ist ein Personenschutz-Sport (Schutzhundsport), der hauptsächlich die Zuchtanlagen für die Arbeitsfähigkeiten (Gebrauchshundeigenschaften) genauer testen und erkennen lassen soll. Für den Ringsport sind alle Hunderassen zugelassen. Als Grundlage gilt das französische Reglement (über 100 Seiten dick).

Beim Wettkampf trägt der Hund kein Halsband und keine Leine außer während der Leinenführigkeit. Während einer Übung, wohl aber zwischen den Übungen, des Wettkampfs sind auch keine körperlichen Korrekturen, keine Fütterung sowie Loben oder Streicheln erlaubt und führen zu Punktabzug.
Desgleichen bei mehrfachen oder unkorrekten Kommandos sowie Fehlern von Hund oder Hundeführer bei der Durchführung der Übungen. Die Bewertung erstreckt sich über den gesamten Zeitraum vom Betreten des Platzes von Hund und Hundeführer bis zum Verlassen. Die Festlegungen durch den Richter werden zu Beginn des Wettkampfes mit einem Probehund demonstriert.
Jede Übung wird vom Richter mit einem Hupsignal eingeleitet und beendet. Im folgenden werden die Übungen und Prüfungsstufen beschrieben sowie einige Hinweise zur Ausbildung gegeben.
In Frankreich dürfen nur Hunde mit gültigen FCI-Ahnentafeln Ringsport betreiben.

Der französische Ringsport besteht aus 5 Teilen .
Die erste Prüfung zur Vorbereitung zum Ringsport nennt sich CSAU. Es entspricht in etwa der dt. Begleithunde-Prüfung.
Hat er das CSAU bestanden muss der Hund sich in einer weiteren Vorprüfung des Rings behaupten, dem Brevet. Dann erst kann ein Hund im Ring geführt werden.
Der eigentliche Ringsport besteht sodann aus weiteren 3 Teilen, Ring I Ring II sowie Ring III; wobei die Ziffern hierbei den Schwierigkeitsgrad bestimmen ( Ring I für die leichtesten Ring III für die schwierigsten Prüfungsanforderungen ). Um jeweils eine Level nach oben zu gelangen, muss zunächst die Prüfung des unteren Levels zweimal erfolgreich bestanden werden.
Die Prüfung zum Ring III beinhaltet alle Teile der unteren Level.


Ablauf einer Ring III Prüfung


Bei jeder Prüfung im F-Ring werden zuerst die Sprünge gefordert. Die Reihenfolge der Sprünge bestimmt der HF. Für jeden Sprung stehen dem Hund 3 Versuche zu. Er muss nicht zwangsläufig mit der Maximal-Höhe anfangen oder diese überhaupt erreichen, was allerdings bei der Bewertung berücksichtigt wird.

Der zweite Prüfungsabschnitt besteht aus der Unterordnung.. Die Reihenfolge der Übungen wird entweder vom Richter festgelegt oder sie wird ausgelost. Die Hunde werden ohne Halsband und Leine vorgeführt. Die mitgeführte Leine sowie Halsband und Maulkorb werden dem Commissaire de Ring übergeben, der den HF während der ganzen Prüfung begleitet und überwacht. Die Apportier-Objekte werden dem Richter zur Genehmigung präsentiert, es können ein oder zwei verwendet werden. Als erster Hund startet ein Chien en blanc ! Dieser läuft außerhalb der Wertung und dient lediglich zur Demonstration für die HF und zur Einstellung der Homme d Attaque. Der Unterschied für den HF des Chien en blanc besteht darin, seinen Hund auf einer Prüfung führen zu dürfen UND ihn trotzdem korrigieren zu können.

Sprünge





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